Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels gab im Dritten Reich die Richtlinien des „rechten Denkens“ vor. Das Hauptziel der Reichskulturkammer war die staatliche Organisation und Überwachung bzw. Kontrolle der Kultur. Demnach diente die Reichskulturkammer der Gleichschaltung der Kultur, um alle gesellschaftlichen Bereiche zu kontrollieren. Heute gibt es den „linken“ Mainstream und dessen politische Korrektheit. Eine mächtige Allianz aus Merkel, Gauck und anderen Spitzenpolitikern, aus Gewerkschaften, Kirchen, muslimischen Verbänden, die Amadeu-Antonio-Stiftung, den großen Medien und Talkshows bis hin zur terroristischen Antifa und einem Justizminister der sich eher als Gesinnungsminister hervortut. Sie teilen in Hell-Deutschland und Dunkel-Deutschland. Sie stellen jeden der nicht dem „linken“ Mainstream und dessen politische Korrektheit entspricht in die rechten Ecke bzw. diffamieren sie ggf. gleich als Nazis. Dieser Mainstream, diese Gut"herren"menschen ersetzen das Grundgesetz. Sie verbreiten und verüben ein subtiles Klima der Angst und Unterdrückung in allen gesellschaftlichen Bereichen. Sie üben Zensur und gesellschaftlichen Druck aus, wo immer es ihnen möglich ist. Sie geben das neue „Rechte Denken“ vor und schränken das Grundrecht auf Meinungs- und Informationsfreiheit ein. Da würde selbst ein Joseph Goebbels vor Neid erblassen. Dieser Blog – soll "Neues" aus der „neuen Reichskulturkammer“ - mit zusammengetragenen Beiträgen aus dem Internet - widerspiegeln.

Der Philosoph Theodor W. Adorno: „Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten.“

Monday, May 25, 2015

Humboldt-Universität - Warum das Münkler-Watch-Blog die Freiheit gefährdet

Das Studentenblog "Münkler-Watch" zeigt: Die Meinungsfreiheit wird heute nicht mehr von autoritären Kräften bedroht, sondern von der politischen Korrektheit, meint unserer Kolumnistin.

Studenten der Humboldt-Universität regen sich über ihren Professor auf. Sie beschweren sich, dass der Politologe Herfried Münkler eine distanzierte Haltung zu Genderfragen einnehme. Außerdem lasse der andernorts hochgelobte Wissenschaftler Sympathien für die kriegstreiberischen Lehren Niccolo Machiavellis und Carl Schmitts erkennen. Und, am schlimmsten, auf seinen Literaturlisten tauchen vor allem Autoren, aber kaum Autorinnen auf.

Selbst wenn die Studenten recht hätten: Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. So steht es im Artikel 5 des Grundgesetzes. Herr Münkler kann lehren, was und wie es ihm passt, solange er auf dem Boden der Verfassung steht.
Diskutieren wollen die Studenten mit Münkler nicht - da gewinnt der ja immer

Man muss die Ansichten, vielleicht auch die Rückständigkeit älterer Professoren nicht gut finden, um von ihrem Wissen und ihrer Forschung profitieren zu können. Die Freiheit der Studenten besteht darin, eine Vorlesung zu besuchen, oder es zu lassen. Sie könnten sich auch mit den Positionen ihres Professors befassen und die Auseinandersetzung darüber suchen. Das aber scheuen die Studenten der Humboldt-Universität. Sie hätten Angst vor Repression, sagen sie. Und außerdem gewinne Münkler immer, wenn sie mit ihm diskutierten. Deshalb verstecken sie sich lieber in der Anonymität eines Blogs.

Die Meinungsfreiheit und die Freiheit der Forschung werden heute nicht mehr von autoritären Kräften bedroht. Nicht kirchliche Dogmen setzen ihnen zu oder drakonische Notstandsgesetze. Nein: Die Meinungsfreiheit wird von ihren Freunden beiläufig ausgehöhlt und kaum verschämt abmontiert. Bestimmte Autoren sollen nicht gelesen, andere dagegen ausführlicher gewürdigt werden. Die Sprache der Professoren soll sich ändern, das Denken auch. Von diesen bizarren Überlegungen ist es nicht mehr weit bis zur Diktatur der politischen Korrektheit: Nur noch das soll herausgefunden werden, was in den Wertekanon einer gendergerechten Gesellschaft (und in leichte Sprache) passt.

Wäre das immer schon so gewesen, wäre die Erde heute noch eine Scheibe.

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Joseph Goebbels - Ja! Ich schreie vor Glück. Im Tagesspiegel steht dazu in einem Kommentar:

Jeder Diktator müsste heulen vor Glück, wenn er sieht, dass er überhaupt gar nichts mehr von oben zensieren muss, sondern dass eine Bevölkerung schon so weit "abgerichtet" ist, dass sie zur Selbstzensur schreitet insofern, als dass jeder, der auf eine abweichende Ansicht nicht verzichten will, das gesellschaftliche (und damit auch oft berufliche) Abseits riskiert. Der Trend geht - wie fast überall - hin zum "Norm-Schaf". 

Joseph Goebbels - Ja! Ich heule und schreie vor Glück!! Weiter so. 

1 comment:

Anonymous said...

Wer einen guten Schulabschluss haben möchte, sollte unbedingt das Vokabular der political Correctness auswendig lernen