Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels gab im Dritten Reich die Richtlinien des „rechten Denkens“ vor. Das Hauptziel der Reichskulturkammer war die staatliche Organisation und Überwachung bzw. Kontrolle der Kultur. Demnach diente die Reichskulturkammer der Gleichschaltung der Kultur, um alle gesellschaftlichen Bereiche zu kontrollieren. Heute gibt es den „linken“ Mainstream und dessen politische Korrektheit. Eine mächtige Allianz aus Merkel, Gauck und anderen Spitzenpolitikern, aus Gewerkschaften, Kirchen, muslimischen Verbänden, die Amadeu-Antonio-Stiftung, den großen Medien und Talkshows bis hin zur terroristischen Antifa und einem Justizminister der sich eher als Gesinnungsminister hervortut. Sie teilen in Hell-Deutschland und Dunkel-Deutschland. Sie stellen jeden der nicht dem „linken“ Mainstream und dessen politische Korrektheit entspricht in die rechten Ecke bzw. diffamieren sie ggf. gleich als Nazis. Dieser Mainstream, diese Gut"herren"menschen ersetzen das Grundgesetz. Sie verbreiten und verüben ein subtiles Klima der Angst und Unterdrückung in allen gesellschaftlichen Bereichen. Sie üben Zensur und gesellschaftlichen Druck aus, wo immer es ihnen möglich ist. Sie geben das neue „Rechte Denken“ vor und schränken das Grundrecht auf Meinungs- und Informationsfreiheit ein. Da würde selbst ein Joseph Goebbels vor Neid erblassen. Dieser Blog – soll "Neues" aus der „neuen Reichskulturkammer“ - mit zusammengetragenen Beiträgen aus dem Internet - widerspiegeln.

Der Philosoph Theodor W. Adorno: „Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten.“

Sunday, September 27, 2015

Martenstein über Flüchtlinge: "Die Deutschen müssen selbstbewusst, autoritär und hart sein"

Harald Martenstein hält nicht viel von Hippiedenken. Die Integration der vielen Flüchtlinge kann nur gelingen, wenn die Deutschen ihre Lebensweise vertreten.

In der Flüchtlingsfrage bin ich wochenlang hin- und hergerissen gewesen. Ist Angela Merkel eine Lichtgestalt, oder baut sie gerade großen Mist? Einerseits, habe ich mir gesagt, ist Fremdenfeindlichkeit natürlich abzulehnen. Wir müssen so vielen Menschen helfen wie möglich. Auf der anderen Seite war ich fassungslos über dieses Hippiedenken, das so tut, als stellten fast eine Million Neubürger aus einem völlig anderen Kulturkreis, und das womöglich Jahr für Jahr, einfach nur eine wunderbare Bereicherung dar.

Die Menschen strömen nach Deutschland, weil Deutschland so ist, wie es ist. Wohlhabend, sozial, frei, gastfreundlich, tolerant und relativ konfliktarm. Es ist, alles in allem, ein prima Land. Wenn die Zahl der Zuwanderer ein gewisses Maß übersteigt, wird sich das Land natürlich verändern, die Zustände können sich schlimmstenfalls denen in den Herkunftsländern der Flüchtlinge annähern annähern. Davon hätte niemand etwas, weder die Bundesbürger von heute noch die von morgen. Ich glaube nicht, dass es illegitim ist, wenn Gemeinschaften auch ihre eigenen Interessen im Auge behalten, egal, ob es eine Familie ist, eine Hausgemeinschaft oder ein Land.

"Vergesst, was ihr über Richtig und Falsch gelernt habt"

Natürlich kann ein Staat wie Deutschland eine Million Zuwanderer verkraften, auch zwei, auch zwei oder vier Millionen, selbst wenn sie die Sprache nicht sprechen und völlig anders ticken als die Einheimischen. Es ist ein Problem, aber ein lösbares. Um diese Massen erfolgreich integrieren zu können, müssten die Deutschen allerdings ein Verhalten zeigen, das sie verlernt haben. Sie müssten selbstbewusst, autoritär und auch hart sein.

Sie müssten sagen: „Das sind wir. Das ist unsere Lebensweise. Ihr müsst sie akzeptieren, nur dann dürft ihr bleiben. Was ihr zu Hause über Richtig und Falsch gelernt habt, müsst ihr vergessen. Ihr müsst eure Kultur nicht aufgeben, das nicht. Aber ihr müsst die Gleichberechtigung der Frau akzeptieren, ihr müsst lernen, dass Homosexuelle und Juden Menschen sind wie ihr, ihr müsst Spott und Satire aushalten, sogar, was eure Religion betrifft. Kinder haben Rechte. Das Gesetz steht über der Familiensolidarität. Solltet ihr diese Regeln nicht akzeptieren, habt ihr hier keine Zukunft.“
Es gibt Erfolgsgeschichten, aber auch Parallelgesellschaften

Dann würden wir es schaffen. Ich glaube aber nicht, dass die deutschen Politiker dazu in der Lage sind. Es gibt, aus den vergangenen Migrationswellen, jede Menge Erfolgsgeschichten. Aber es sind auch Parallelgesellschaften entstanden, schon jetzt. Ob Integration glückte oder nicht, hing vor allem vom Willen der Migranten selbst ab, viel Druck wurde da nie gemacht. Natürlich hängt unser Hippietum mit der Nazivergangenheit zusammen. Wer sind wir? Die meisten sind sehr lieb und können nicht anders, auch, wenn es gut und richtig wäre.

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