Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels gab im Dritten Reich die Richtlinien des „rechten Denkens“ vor. Das Hauptziel der Reichskulturkammer war die staatliche Organisation und Überwachung bzw. Kontrolle der Kultur. Demnach diente die Reichskulturkammer der Gleichschaltung der Kultur, um alle gesellschaftlichen Bereiche zu kontrollieren. Heute gibt es den „linken“ Mainstream und dessen politische Korrektheit. Eine mächtige Allianz aus Merkel, Gauck und anderen Spitzenpolitikern, aus Gewerkschaften, Kirchen, muslimischen Verbänden, die Amadeu-Antonio-Stiftung, den großen Medien und Talkshows bis hin zur terroristischen Antifa und einem Justizminister der sich eher als Gesinnungsminister hervortut. Sie teilen in Hell-Deutschland und Dunkel-Deutschland. Sie stellen jeden der nicht dem „linken“ Mainstream und dessen politische Korrektheit entspricht in die rechten Ecke bzw. diffamieren sie ggf. gleich als Nazis. Dieser Mainstream, diese Gut"herren"menschen ersetzen das Grundgesetz. Sie verbreiten und verüben ein subtiles Klima der Angst und Unterdrückung in allen gesellschaftlichen Bereichen. Sie üben Zensur und gesellschaftlichen Druck aus, wo immer es ihnen möglich ist. Sie geben das neue „Rechte Denken“ vor und schränken das Grundrecht auf Meinungs- und Informationsfreiheit ein. Da würde selbst ein Joseph Goebbels vor Neid erblassen. Dieser Blog – soll "Neues" aus der „neuen Reichskulturkammer“ - mit zusammengetragenen Beiträgen aus dem Internet - widerspiegeln.

Der Philosoph Theodor W. Adorno: „Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten.“

Tuesday, November 3, 2015

Schwarzer: „Nulltoleranz für frauenfeindliche Flüchtlinge“

Alice Schwarzer legt Forderungskatalog vor.

Alice Schwarzer / Bild: (c) APA/dpa/Henning Kaiser (Henning Kaiser)
Berlin. Es ist eine scharfe Mahnung, die Alice Schwarzer in der Zeitschrift „Emma“ formuliert. Sie kreist um den Schutz von Flüchtlingsfrauen und -kindern, manchmal vor den „eigenen Männern“. „Viele der überwiegend jungen Männer, die da jetzt zu uns kommen, sind bisher noch nicht einmal von einem Hauch Gleichberechtigung gestreift worden“, so die deutsche Frauenrechtlerin. „Sie kommen aus Kulturen wie dem Islam, in dem Frauen als minderwertig gelten. Sie sind überwiegend Araber, bei denen es, unabhängig vom Glauben, schlecht bestellt ist um Frauenrechte.“

Aufklärungskurse gefordert

„Emma“ gießt die Bedenken in einen Forderungskatalog. Für alleinreisende Frauen müssten getrennte Unterkünfte und im Asylverfahren weibliche Dolmetscher zur Verfügung stehen. Es dürfe null Toleranz bei Einschüchterungsversuchen geben, wie der Weigerung, sich von Frauen helfen zu lassen. Sprach- und Aufklärungskurse müssten gekoppelt werden, Letztere „die Akzeptanz aller von der normativen Heterosexualität abweichenden sexuellen Identitäten“ beinhalten. Zu Übergriffen auf Frauen und Kindern heißt es: „Es stellt sich die Frage, ob solche Verstöße auch ein Grund für die Ablehnung des Asylgesuchs sein können.“ (red.)

Quelle: "Die Presse", Print-Ausgabe, 21.10.2015

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