Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels gab im Dritten Reich die Richtlinien des „rechten Denkens“ vor. Das Hauptziel der Reichskulturkammer war die staatliche Organisation und Überwachung bzw. Kontrolle der Kultur. Demnach diente die Reichskulturkammer der Gleichschaltung der Kultur, um alle gesellschaftlichen Bereiche zu kontrollieren. Heute gibt es den „linken“ Mainstream und dessen politische Korrektheit. Eine mächtige Allianz aus Merkel, Gauck und anderen Spitzenpolitikern, aus Gewerkschaften, Kirchen, muslimischen Verbänden, die Amadeu-Antonio-Stiftung, den großen Medien und Talkshows bis hin zur terroristischen Antifa und einem Justizminister der sich eher als Gesinnungsminister hervortut. Sie teilen in Hell-Deutschland und Dunkel-Deutschland. Sie stellen jeden der nicht dem „linken“ Mainstream und dessen politische Korrektheit entspricht in die rechten Ecke bzw. diffamieren sie ggf. gleich als Nazis. Dieser Mainstream, diese Gut"herren"menschen ersetzen das Grundgesetz. Sie verbreiten und verüben ein subtiles Klima der Angst und Unterdrückung in allen gesellschaftlichen Bereichen. Sie üben Zensur und gesellschaftlichen Druck aus, wo immer es ihnen möglich ist. Sie geben das neue „Rechte Denken“ vor und schränken das Grundrecht auf Meinungs- und Informationsfreiheit ein. Da würde selbst ein Joseph Goebbels vor Neid erblassen. Dieser Blog – soll "Neues" aus der „neuen Reichskulturkammer“ - mit zusammengetragenen Beiträgen aus dem Internet - widerspiegeln.

Der Philosoph Theodor W. Adorno: „Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten.“

Monday, January 4, 2016

Systematisch verdrehende, verwischende und verschleiernder Begriffe

Nach der Schießerei im Jüdischen Museum von Brüssel 2014, bei der ein islamistischer Terrorist mit einer AK 47 bekanntlich mehrere Besucher niedermähte, gab es jetzt wieder einmal eine Schießerei, dieses Mal in Tel Aviv, so genannt auf Zeit Online, bei der ein islamistischer Terrorist mit seiner Maschinenpistole in einer Gruppe von Barbesuchern feuerte.

Liebe Medien, ich habe verstanden: es ist kein ein- oder zweimaliges Versehen schlecht bezahlter Zeilenschrubber, wenn Massaker an Zivilisten - vorausgesetzt, die Täter sind Anhänger der Religion, die keinen Terror hat beziehungsweise umgekehrt - wenn also eine Schlächterei an Zivilisten mithilfe von Schusswaffen Schießerei genannt wird. So, wie es auch nicht versehentlich, sondern systematisch über die Messerattentate in Israel heißt: Palästinenser nach Messerattentat getötet. Siehe hier und hier.

So, wie bestimmte Tätergruppen in Deutschland immer und grundsätzlich als Männer oder Jugendliche ohne weitere Zusätze vorgestellt werden. So, wie es nach linksradikalen Bürgerkriegsszenen in Leipzig hieß: Schwere Krawalle nach rechtem Aufmarsch. So, wie immer mehr Medien dem Vorbild der Bundeskanzlerin folgen und IS nur als Abkürzung aussprechen beziehungsweise schreiben oder gleich durch das Akronym Daesh ersetzen. Aber, liebe Medien, könnte und müsste das Prinzip nicht weiterentwickelt werden?

Sollte es nicht beispielsweise über die sexuelle Belästigung und Beraubung von Frauen in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof heißen: Frauen in Massenbelästigung verwickelt. Hätte es nicht schon über Paris am 13. November heißen müssen: Schwere Schießerei im Theater Bataclan - mehrere Konzertbesucher und sieben junge Männer tot?




Kürzlich diskutierte ich mit anderen, die dieses Phänomen genau so wahrnehmen, über die Benutzung systematisch verdrehender, verwischender und verschleiernder Begriffe in den Medien. Die Debatte lief schnell auf folgende Frage hinaus: Ist Dummheit der entscheidende Grund? Hirnlosigkeit? Gruppendruck? Die kollektive Orientierung der meisten Qualitätsmedienredakteure – ähnlich wie bei einem Fischschwarm, der sich simultan bewegt – spielt sicherlich eine herausragende Rolle. Das Verhalten mag eingeschliffen sein, allerdings nicht so unreflektiert, dass feine Linien nicht beachtet würden.

Über den Nürnberger Blumenhändler Enver Simsek etwa, der am 11. September 2000 von der NSU ermordet wurde, würde kein halbwegs nüchterner Journalist schreiben: Simsek kam bei einer Schießerei ums Leben. Denn in diesem Fall wäre der Job vermutlich stark gefährdet. Gegen die Umgehung von Begriffen wie islamistische Täter und Massaker hat dagegen kein Chefredakteur und kein Rundfunkratsmitglied etwas einzuwenden. Und über Israel, diese zentrale Obsession fast aller deutscher Redaktionsbürositzer, darf sowieso jeder schreiben, wie es in ihm denkt.

Schafft, Medienschaffende, einfach weiter so. Denn es gibt keinen Grund, aus eurer Mördergrube ein Herz zu machen.

Quelle: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/systematisch_verdrehende_verwischende_und_verschleiernder_begriffe

No comments: