Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels gab im Dritten Reich die Richtlinien des „rechten Denkens“ vor. Das Hauptziel der Reichskulturkammer war die staatliche Organisation und Überwachung bzw. Kontrolle der Kultur. Demnach diente die Reichskulturkammer der Gleichschaltung der Kultur, um alle gesellschaftlichen Bereiche zu kontrollieren. Heute gibt es den „linken“ Mainstream und dessen politische Korrektheit. Eine mächtige Allianz aus Merkel, Gauck und anderen Spitzenpolitikern, aus Gewerkschaften, Kirchen, muslimischen Verbänden, die Amadeu-Antonio-Stiftung, den großen Medien und Talkshows bis hin zur terroristischen Antifa und einem Justizminister der sich eher als Gesinnungsminister hervortut. Sie teilen in Hell-Deutschland und Dunkel-Deutschland. Sie stellen jeden der nicht dem „linken“ Mainstream und dessen politische Korrektheit entspricht in die rechten Ecke bzw. diffamieren sie ggf. gleich als Nazis. Dieser Mainstream, diese Gut"herren"menschen ersetzen das Grundgesetz. Sie verbreiten und verüben ein subtiles Klima der Angst und Unterdrückung in allen gesellschaftlichen Bereichen. Sie üben Zensur und gesellschaftlichen Druck aus, wo immer es ihnen möglich ist. Sie geben das neue „Rechte Denken“ vor und schränken das Grundrecht auf Meinungs- und Informationsfreiheit ein. Da würde selbst ein Joseph Goebbels vor Neid erblassen. Dieser Blog – soll "Neues" aus der „neuen Reichskulturkammer“ - mit zusammengetragenen Beiträgen aus dem Internet - widerspiegeln.

Der Philosoph Theodor W. Adorno: „Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten.“

Wednesday, January 6, 2016

Vom Bahnhof auf die Kanzel

Fast so unerträglich wie die sexuellen Übergriffe in Köln, Hamburg, Stuttgart am Silvesterabend und beinahe täglich in vielen anderen Teilen der Republik, wo unsere “geschenkten Menschen” leben (Kathrin Göring-Eckardt), sind die prompten Kanzelpredigten unserer politischen SittenkommentatorInnen. Vom Bahnhofsvorplatz in den hohen Dom sind es bekanntlich nur ein paar Schritte, nicht nur in Köln.

Das ist an schmieriger Heuchelei kaum zu überbieten. Es gibt sich den Anschein einer hohen, menschenverbundenen und über den Parteien stehenden Moral: “Man dürfe aber nicht versuchen, die Vorfälle zu missbrauchen, um Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen.” (Claudia Roth und andere) Natürlich nicht. Mißbrauch geht gar nicht.

Man darf dann aber das nächste Mal, wenn wieder eine Horde Nazis ein Flüchtlingsheim überfallen hat, von der Dressurelite erwarten, dass sie gleichfalls davor warnt, “die Vorfälle zu missbrauchen, um Stimmung gegen Rechte zu machen”. Nicht, weil ich für Rechte Sympathien hege. Das Gleiche gilt hier nämlich auch für Linke, wenn diese etwa bei Demos Schneisen der Gewalt durch Städte gelegt haben.

Aber wer sich, wie hier Frau Roth (andere werden folgen), unter ein allgemeines Moralapostolat stellt, darf sich nicht immer nur dann zu dessen Ausübung aufgerufen fühlen, wenn eine besondere, ihm am Herzen liegende Agenda betroffen ist. Der ist nämlich am Ende und in Wirklichkeit derjenige, der, mit Steuergeldern üppig alimentiert, die jeweiligen “Vorfälle” nur mißbraucht, um seinerseits Stimmung zu verbreiten. Nicht zuletzt für die eigene Person und das eigene politische Anliegen. “Moralische Empörung ist eine Technik, die angewandt wird, einen Idioten mit Würde auszustatten”, schrieb Marshall McLuhan 1967 mal.

Kann gut sein, dass er damit auch Politiker und Politikerinnen gemeint hat.

Quelle: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/vom_bahnhof_auf_die_kanzel

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