Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels gab im Dritten Reich die Richtlinien des „rechten Denkens“ vor. Das Hauptziel der Reichskulturkammer war die staatliche Organisation und Überwachung bzw. Kontrolle der Kultur. Demnach diente die Reichskulturkammer der Gleichschaltung der Kultur, um alle gesellschaftlichen Bereiche zu kontrollieren. Heute gibt es den „linken“ Mainstream und dessen politische Korrektheit. Eine mächtige Allianz aus Merkel, Gauck und anderen Spitzenpolitikern, aus Gewerkschaften, Kirchen, muslimischen Verbänden, die Amadeu-Antonio-Stiftung, den großen Medien und Talkshows bis hin zur terroristischen Antifa und einem Justizminister der sich eher als Gesinnungsminister hervortut. Sie teilen in Hell-Deutschland und Dunkel-Deutschland. Sie stellen jeden der nicht dem „linken“ Mainstream und dessen politische Korrektheit entspricht in die rechten Ecke bzw. diffamieren sie ggf. gleich als Nazis. Dieser Mainstream, diese Gut"herren"menschen ersetzen das Grundgesetz. Sie verbreiten und verüben ein subtiles Klima der Angst und Unterdrückung in allen gesellschaftlichen Bereichen. Sie üben Zensur und gesellschaftlichen Druck aus, wo immer es ihnen möglich ist. Sie geben das neue „Rechte Denken“ vor und schränken das Grundrecht auf Meinungs- und Informationsfreiheit ein. Da würde selbst ein Joseph Goebbels vor Neid erblassen. Dieser Blog – soll "Neues" aus der „neuen Reichskulturkammer“ - mit zusammengetragenen Beiträgen aus dem Internet - widerspiegeln.

Der Philosoph Theodor W. Adorno: „Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten.“

Monday, February 22, 2016

Deutschland den Eskimos!

Fürchtet jemand, dass der massenhafte Zustrom Fremder das Land der Deutschen überfordern könne, bekommt er schnell zu hören, das klinge doch schon sehr nach „Deutschland den Deutschen“. Und kaum einer, der dann nicht zusammenzuckte, erst recht nicht, wenn ihm Dunja  Hayali das Mikrophon auf die Brust setzt. Reflexartig wie der Pawlowsche Hund, ohne nachzudenken, knicken die Gestellten ein: Nein, davon könne keine Rede sein, das meinten sie nicht, selbstredend. Von wegen Deutschland den Deutschen!

Solchen Schweinkram verbreiten doch nur der Pegida-Mob und die AfD. Der brave Bürger flüstert darüber allenfalls hinter vorgehaltener Hand.
Warum eigentlich? Was ist so peinlich, gar anstößig an der Formulierung der nationalen Besitzrechte? Wer denn sonst sollte berechtigt sein, Anspruch auf das Land zwischen Sylt und Zugspitze zu erheben, wenn nicht die Deutschen. Gleich, ob sie hier geboren wurden oder die Staatsbürgerschaft später erworben haben. Auch der unbekannte Spätaussiedler mit russischer Geburtsurkunde, auch Helene Fischer und der gebürtige Ägypter Hamed Abdel-Samad zählen zu den Deutschen, für die Deutschland da sein sollte. Wer dürfte ihnen dieses verbürgte Grundrecht streitig machen. Das Grundgesetz garantiert es in Art. 116, Abs 1.; kaum anders als in den meisten Ländern der westlich geprägten Welt.

Für die Europäer ringsherum versteht sich der Genuss nationaler Vorrechte ohnehin von selbst. Man stelle sich vor, ein Franzose, ein Engländer oder eine Pole müsste sich politisch ertappt fühlen, wenn er erklärt: Frankreich den Franzosen, England den Engländern, Polen den Polen. Eine Dunja Hayali, die sie derart vorzuführen suchte, würden sie kopfschüttelnd im Regen stehen lassen.  Einzig bei den Kolonialherren unseligen Angedenkens könnte die Anwältin der Lex Merkel noch auf offene Ohren stoßen. Fehlte doch auch ihnen jeglicher Respekt vor dem Recht der Völker auf Selbstbehauptung. Der amerikanische Kontinent sollte eben nicht für die Indianer da sein und der australische nicht für die Aborigines. Die Territorien wurden der Invasion ausgeliefert.

Um solcher Überfremdung vorzubeugen, haben sich die bürgerlichen Gesellschaften seit dem 19. Jahrhundert in Nationalstaaten formiert, zuerst in Europa und später weltweit. Als politisch-kulturelle Einheiten verteidigten sie den Anspruch der Bürger auf ihr jeweiliges Land. Wollten wir heute wieder davon abrücken, verlöre auch jegliche Staatsangehörigkeit ihren Sinn. Aus den ehemals begrenzten Räumen würde ein Niemandsland. Es entstünden Transitzonen, in denen sich jeder bedienen könnte, ohne zu etwas staatsbürgerlich verpflichtet zu sein. Wir fielen zurück in die Zeiten marodierender Massen auf der Suche nach den besseren Jagdgründen - Völkerwanderung mit elektronischer Navigation, mit Apps, die die attraktivsten Ziele auswählen und die kürzesten Wege dahin weisen.

Ob sie das wollen, müssen sich alle fragen lassen, die ein Deutschland für Deutsche nicht länger akzeptieren wollen. Dass sich viele schon wegducken, wenn sie in den Verdacht gebracht werden, weiter hinter diesem Anspruch zu stehen, sollte nicht zuletzt all jenen zu denken geben, die nach Deutschland kommen, weil sie sich ein Leben in Freiheit versprechen. Wo es den Bürgern schon peinlich ist, Anspruch auf ihr Land zu erheben, wo verteufelt wird, wer das noch wagt, wo man ebenso gut erklären könnte „Deutschland den Eskimos“, darf man nicht länger mit dem Respekt der Zuwanderer von „unseren Werten“ rechnen.

Nicht vor denjenigen, die noch vereinzelt „Deutschland den Deutschen“ flüstern, muss sich die Welt fürchten, sondern vor denen, die sie dafür moralische abkanzeln, auf der politischen Bühne sowie in den öffentlich-rechtlichen Vorführungen. Dass sich die meisten dabei keiner intellektuellen Zweifel, keiner historischen Gewissensbisse erwehren müssen, macht die Entwicklung nicht ungefährlicher. Für Dummheit gewährt die Geschichte keinen Nachlass. Deutschland wird gerade auf dem Altar irrationaler Großmachtphantasien geopfert, von einer politischen Kaste verscherbelt, der die Illusion ihrer Macht mehr gilt als das Land, das den Bürgern gehört.  

Quelle: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/deutschland_den_eskimos

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