Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels gab im Dritten Reich die Richtlinien des „rechten Denkens“ vor. Das Hauptziel der Reichskulturkammer war die staatliche Organisation und Überwachung bzw. Kontrolle der Kultur. Demnach diente die Reichskulturkammer der Gleichschaltung der Kultur, um alle gesellschaftlichen Bereiche zu kontrollieren. Heute gibt es den „linken“ Mainstream und dessen politische Korrektheit. Eine mächtige Allianz aus Merkel, Gauck und anderen Spitzenpolitikern, aus Gewerkschaften, Kirchen, muslimischen Verbänden, die Amadeu-Antonio-Stiftung, den großen Medien und Talkshows bis hin zur terroristischen Antifa und einem Justizminister der sich eher als Gesinnungsminister hervortut. Sie teilen in Hell-Deutschland und Dunkel-Deutschland. Sie stellen jeden der nicht dem „linken“ Mainstream und dessen politische Korrektheit entspricht in die rechten Ecke bzw. diffamieren sie ggf. gleich als Nazis. Dieser Mainstream, diese Gut"herren"menschen ersetzen das Grundgesetz. Sie verbreiten und verüben ein subtiles Klima der Angst und Unterdrückung in allen gesellschaftlichen Bereichen. Sie üben Zensur und gesellschaftlichen Druck aus, wo immer es ihnen möglich ist. Sie geben das neue „Rechte Denken“ vor und schränken das Grundrecht auf Meinungs- und Informationsfreiheit ein. Da würde selbst ein Joseph Goebbels vor Neid erblassen. Dieser Blog – soll "Neues" aus der „neuen Reichskulturkammer“ - mit zusammengetragenen Beiträgen aus dem Internet - widerspiegeln.

Der Philosoph Theodor W. Adorno: „Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten.“

Wednesday, March 9, 2016

Vom Luxus einer eigenen Meinung

Seit fast zwölf Jahren machen wir die Achse. Und etwa genauso lange werden wir gefragt: Warum macht ihr das? Seid ihr beruflich nicht ausgelastet? Leidet ihr unter Langeweile? Wollt ihr das Böse aus der Welt schaffen und dem Guten zum Sieg verhelfen?

Nein, das ist es nicht. Wir sind weder unterbeschäftigt noch größenwahnsinnig. Wir wissen, wie viele vor uns an der Aufgabe gescheitert sind, die Welt zu verändern, und wie viel Unheil von jenen angerichtet wurde, die es geschafft haben. Wir schätzen unsere Möglichkeiten realistisch ein. Wir wollen die Welt um uns herum beschreiben, und das heißt: Protokoll führen darüber, was heute vor unserer Haustür passiert, das festhalten, was gestern undenkbar schien und morgen Makulatur sein  wird.

Ja, Achgut.com ist so etwas wie eine Chronik des täglichen Wahnsinns, der epidemische Ausmaße erreicht hat. Wir integrieren Millionen von Flüchtlingen. Wir bringen Millionen von Elektroautos auf die Straße und tausende von Windrädern in die Wälder. Wir retten den Euro, Griechenland und die Europäische Union. Zwischendurch den Juchtenkäfer und das Klima. Wir schaffen das!

In diesem Ozean des Aberwitzigen will die Achse eine Insel der angewandten Vernunft sein. Wir sind da durchaus unbescheiden. Unsere Vorbilder sind Leopold Schwarzschild, der Herausgeber des "Tage-Buchs", Siegfried Jacobsohn, Kurt Tucholsky und Carl von Ossietzky, die Herausgeber der "Weltbühne". Dass wir heute wissen, woran die Weimarer Republik zugrunde gegangen ist, haben wir ihnen zu verdanken. Und wir sind uns sicher: Heute würden sie für Achgut.com schreiben.


Foto: Fabian Nicolay   

Quelle; http://www.achgut.com/artikel/vom_luxus_einer_eigenen_meinung1      

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