Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels gab im Dritten Reich die Richtlinien des „rechten Denkens“ vor. Das Hauptziel der Reichskulturkammer war die staatliche Organisation und Überwachung bzw. Kontrolle der Kultur. Demnach diente die Reichskulturkammer der Gleichschaltung der Kultur, um alle gesellschaftlichen Bereiche zu kontrollieren. Heute gibt es den „linken“ Mainstream und dessen politische Korrektheit. Eine mächtige Allianz aus Merkel, Gauck und anderen Spitzenpolitikern, aus Gewerkschaften, Kirchen, muslimischen Verbänden, die Amadeu-Antonio-Stiftung, den großen Medien und Talkshows bis hin zur terroristischen Antifa und einem Justizminister der sich eher als Gesinnungsminister hervortut. Sie teilen in Hell-Deutschland und Dunkel-Deutschland. Sie stellen jeden der nicht dem „linken“ Mainstream und dessen politische Korrektheit entspricht in die rechten Ecke bzw. diffamieren sie ggf. gleich als Nazis. Dieser Mainstream, diese Gut"herren"menschen ersetzen das Grundgesetz. Sie verbreiten und verüben ein subtiles Klima der Angst und Unterdrückung in allen gesellschaftlichen Bereichen. Sie üben Zensur und gesellschaftlichen Druck aus, wo immer es ihnen möglich ist. Sie geben das neue „Rechte Denken“ vor und schränken das Grundrecht auf Meinungs- und Informationsfreiheit ein. Da würde selbst ein Joseph Goebbels vor Neid erblassen. Dieser Blog – soll "Neues" aus der „neuen Reichskulturkammer“ - mit zusammengetragenen Beiträgen aus dem Internet - widerspiegeln.

Der Philosoph Theodor W. Adorno: „Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten.“

Sunday, June 5, 2016

Bernie Sanders ist pro-Israel

„Ich bin zu 100 Prozent pro-Israel im Sinne von Israels Recht zu existieren."
Diesen Satz sprach Bernie Sanders am 29. Mai 2016 in einen NBC Interview mit Chuck Todd bei "Meet the Press".
"I am 100 percent pro-Israel in the sense of Israel's right to exist."
Was ist daran pro-israelisch? Es ist nicht pro-israelisch, für das Existenzrecht Israels zu streiten! Es ist nicht pro-israelisch, gegen die Vernichtung des Staates Israels zu sein! Es ist nicht pro-israelisch, Israels Recht auf Selbstverteidigung zu verteidigen!
Die Erklärung, Israel habe ein Recht zu existieren, einen pro-israelischen Akt zu nennen, ist in etwa so absurd, wie zu behaupten, man sei pro-jüdisch, wenn man gegen den Holocaust ist!
Israel ist zur Zeit das einzige Land auf der ganzen Welt, das um seine Existenz fürchten muss. Von verschiedenen Seiten der Landkarte wird Israel mit der Auslöschung bedroht wird. Artikel 7 der Gründungscharta der Hamas fordert nicht nur die Zerstörung Israels, sondern die Vernichtung des gesamten jüdischen Volkes. Keines der vielen islamofaschistischen Länder, in denen Homosexuelle gehängt, freizügige Frauen gesteinigt, Juden verfolgt und kritische Muslime getötet werden, wird in seiner puren Existenz bedroht. Das passiert nur Israel!
Allein aus Gaza wurde das mit der Vernichtung bedrohte kleine Land Israel seit dem Jahr 2010 mit über 7500 Raketen bombardiert. Die Regierung in Gaza gehört zu den Regimen dieser Welt, die Israel von den Seiten der Geschichte tilgen wollen, so wie einst Hitler alle Juden von den Seiten der europäischen Geschichte streichen wollte. Woran Hitler vor 70 Jahren gescheitert ist, nämlich ein „judenreines" Deutschland zu schaffen, ist anderen Diktaturen gelungen: Algerien, Saudi-Arabien, Jordanien, Libyen und Gazs erklären stolz, „judenrein" zu sein und stellen zudem das Existenzrecht Israels in Frage, ganz so als wäre es nicht schon schlimm genug, dass in ihren Ländern Juden verfolgt werden, die ganze Welt soll „judenrein" werden. Nicht mal diesen Ländern wird das Existenzrecht abgesprochen. Nur bei Israel wird das Recht auf Existenz in Frage gestellt.
Israels Recht auf Existenz bereits als pro-israelischen Akt zu bezeichnen, ist nicht mehr weit entfernt davon, einem Nazi, der an der Rampe darüber entschieden hat, welcher Jude leben darf, zu attestieren, bei all den Juden, die er nicht in die Gaskammern geschickt hat, habe er einen pro-israelischen Akt im Sinne des Existenzrechts des Juden vollführt.

Den Artikel gibt es auch auf Englisch. Hier klicken!

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