Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels gab im Dritten Reich die Richtlinien des „rechten Denkens“ vor. Das Hauptziel der Reichskulturkammer war die staatliche Organisation und Überwachung bzw. Kontrolle der Kultur. Demnach diente die Reichskulturkammer der Gleichschaltung der Kultur, um alle gesellschaftlichen Bereiche zu kontrollieren. Heute gibt es den „linken“ Mainstream und dessen politische Korrektheit. Eine mächtige Allianz aus Merkel, Gauck und anderen Spitzenpolitikern, aus Gewerkschaften, Kirchen, muslimischen Verbänden, die Amadeu-Antonio-Stiftung, den großen Medien und Talkshows bis hin zur terroristischen Antifa und einem Justizminister der sich eher als Gesinnungsminister hervortut. Sie teilen in Hell-Deutschland und Dunkel-Deutschland. Sie stellen jeden der nicht dem „linken“ Mainstream und dessen politische Korrektheit entspricht in die rechten Ecke bzw. diffamieren sie ggf. gleich als Nazis. Dieser Mainstream, diese Gut"herren"menschen ersetzen das Grundgesetz. Sie verbreiten und verüben ein subtiles Klima der Angst und Unterdrückung in allen gesellschaftlichen Bereichen. Sie üben Zensur und gesellschaftlichen Druck aus, wo immer es ihnen möglich ist. Sie geben das neue „Rechte Denken“ vor und schränken das Grundrecht auf Meinungs- und Informationsfreiheit ein. Da würde selbst ein Joseph Goebbels vor Neid erblassen. Dieser Blog – soll "Neues" aus der „neuen Reichskulturkammer“ - mit zusammengetragenen Beiträgen aus dem Internet - widerspiegeln.

Der Philosoph Theodor W. Adorno: „Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten.“

Saturday, June 18, 2016

Sigmar Gabriel: Afd-Homophobie bekämpfen, Ahmadiyya-Homophobie tolerieren

Homophobie aus Richtung der AfD muss bekämpft werden. Noch viel heftigere Homophobie ist jedoch zu ignorieren oder sogar zu tolerieren, sofern sie im Namen des Islams daherkommt. Dieses scheint die politische Agenda von Sigmar Gabriel zu sein, betrachtet man eines seiner neuesten Interviews. Text: Daniel Krause

„Sie wünschen sich in das alte Westdeutschland der 1960er zurück, als Frauen zu Hause blieben und Fremde, Schwule und Lesben sich verstecken mussten und sie abends bei einem Bier ihre alten Armeelieder singen konnten", hat Spiegel Online am Wochenende SPD-Chef Sigmar Gabriel zitiert.

Homophobe Tendenzen sind in der AfD unbestreitbar, die Aussagen des obersten deutschen Sozialdemokraten sind an und für sich durchaus zustimmungswürdig. 

Das Gabriel-Paradoxon bezogen auf Frauen- und Schwulenrechte ergibt sich indes aus seinen unkritischen Haltungen gegenüber anderen, im Vergleich zur AfD nicht weniger, sondern eher noch mehr (!) sexistischen und homophoben Organisationen.

Rückständigkeit gegenüber Frauen und Schwulen toleriert Gabriel politisch
korrekt gerne dann, wenn dieser Sexismus und diese Homophobie
im Namen des Islam daherkommen.

Die extrem konservative rückständige Gemeinde Ahmadiyya brüstet sich gern damit, dass der SPD-Chef sie von ganzem Herzen und mit vollem Engagement unterstützt. Dass diese Sekte Homosexualität als „unnatürlich" verteufelt und wirre Thesen verbreitet, wonach der Genuss von Schweinefleisch die Ursache für gleichgeschlechtliche Anziehung ist, scheint für den Sozialdemokraten nicht abschreckend zu wirken.

Lösen Kräfte wie Jens Spahn das Dilemma für homosexuelle Wähler?

Für lesbische und schwule Wähler ergibt sich ein Dilemma. Islamkritik ist für diese Wählerschaft elementar wichtig, kommt seitens der AfD allerdings im Doppelpack mit einem extrem rückständigen, für Homosexuelle nicht opportunen Gesellschaftsbild daher. Umso stärker bleibt zu hoffen, dass sich mittel- oder langfristig die CDU-Kräfte um Jens Spahn einen noch zentraleren Platz als bisher auf der politischen Bühne erarbeiten. 

© Foto: By A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) (Own work) [FAL or CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Quelle: http://www.gaystream.info/#!Sigmar-Gabriel-AfdHomophobie-bek%C3%A4mpfen-AhmadiyyaHomophobie-tolerieren/cjds/576174e10cf2d021c3fe0cb2

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