Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels gab im Dritten Reich die Richtlinien des „rechten Denkens“ vor. Das Hauptziel der Reichskulturkammer war die staatliche Organisation und Überwachung bzw. Kontrolle der Kultur. Demnach diente die Reichskulturkammer der Gleichschaltung der Kultur, um alle gesellschaftlichen Bereiche zu kontrollieren. Heute gibt es den „linken“ Mainstream und dessen politische Korrektheit. Eine mächtige Allianz aus Merkel, Gauck und anderen Spitzenpolitikern, aus Gewerkschaften, Kirchen, muslimischen Verbänden, die Amadeu-Antonio-Stiftung, den großen Medien und Talkshows bis hin zur terroristischen Antifa und einem Justizminister der sich eher als Gesinnungsminister hervortut. Sie teilen in Hell-Deutschland und Dunkel-Deutschland. Sie stellen jeden der nicht dem „linken“ Mainstream und dessen politische Korrektheit entspricht in die rechten Ecke bzw. diffamieren sie ggf. gleich als Nazis. Dieser Mainstream, diese Gut"herren"menschen ersetzen das Grundgesetz. Sie verbreiten und verüben ein subtiles Klima der Angst und Unterdrückung in allen gesellschaftlichen Bereichen. Sie üben Zensur und gesellschaftlichen Druck aus, wo immer es ihnen möglich ist. Sie geben das neue „Rechte Denken“ vor und schränken das Grundrecht auf Meinungs- und Informationsfreiheit ein. Da würde selbst ein Joseph Goebbels vor Neid erblassen. Dieser Blog – soll "Neues" aus der „neuen Reichskulturkammer“ - mit zusammengetragenen Beiträgen aus dem Internet - widerspiegeln.

Der Philosoph Theodor W. Adorno: „Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten.“

Friday, October 7, 2016

Bilanz nach Dresden: Die Demokratie-Offensive nimmt Gestalt an

Bilanz nach Dresden: Die Demokratie-Offensive nimmt Gestalt an

Die ungeheuerliche Frechheit, die sich das Volk, von seinen Vertretern gern Pöbel, Mischpoke, Schande oder Pack genannt, am 3. Oktober in Dresden leistete, hat sich gelegt. Zeit, Bilanz zu ziehen.

Die ungekrönte Königin der Meinungsmacher war Claudia Roth, die bei anderer Gelegenheit weniger Hemmungen hat. Roth wurde porträtiert, als die tapfere Politikerin, die versucht haben soll, mit dem Mob vor der Frauenkirche „Kontakt aufzunehmen".  Als „Kontaktaufnahme" sagte sie: „Herr lass Hirn herabregnen!" Tolles Gesprächsangebot. Das konnte nur schief gehen, sollte es wohl auch. Roth wollte nicht reden, sondern sich vor den Kameras in Szene setzen, was ihr gelungen ist.

Medienstar des Tages Nummer zwei war die Frau des sächsischen SPD-Chefs Martin Dulig. Angesichts des undankbaren Volkes, das beim Anblick ihres Mannes nicht jubelte, sondern Unmut äußerte, brach sie in Tränen aus. Dulig zog dann auf Facebook den Fallschirmspringer-Anzug an: „Hasspöbler", „Schande", „Rassisten" hielt er seinen Untertanen entgegen und kündigte ihnen den Kampf an. Im Namen von „Mitmenschlichkeit und Herz". Sein Sohn Johann Dulig, mit jungen 20 Jahren schon Kreisrat in Meißen, postete fast zeitgleich mit den von seinem Vater heftig kritisierten Protestieren auf Facebook ein Foto des zerstörten Dresden. Versehen mit dem launigen Kommentar: „Deutsche Kurven abfackeln".  Natürlich ist Johann Duligs Hass auf die Dresdener cool, weil links. Doch dann gabs doch Kritik von allen Seiten. Er wollte lediglich zeigen, dass Dresden eine „Täterstadt" war, schob Jung-Dulig dann nach.

In der Frauenkirche warnte Ministerpräsident Stanislaw Tillich vor den Leuten, deren Worte „die Lunte legen können: für Hass und Gewalt". Er meinte damit aber nicht die Linksextremisten, die auf linksunten.indymeda zu gewaltsamen Aktionen aufgerufen hatten. Während er das sagte, brannten draußen schon die ersten Autos mit Pirnaer Kennzeichen, von denen die Antifanten vermuteten, dass sie Pegida-Anhängern gehören könnten.  Auch zu den linksextremistischen Anschlägen auf Polizeiautos am Vorabend fand Stanislaw Tillich kein Wort.

Kreative Vorschläge für den Umgang mit Andersdenkenden

Bundestagspräsident Norbert Lammert legte den unzufriedenen Deutschen nahe, sich doch besser zu fühlen. Diese launige Rede sollte ihn, so heißt es, als Bundespräsidenten empfehlen. Na dann. Lammert beklagte, dass die Deutschen das Bild ihres eigenen Landes viel zu negativ darstellten. „Wir können und dürfen durchaus etwas mehr Selbstbewusstsein und Optimismus zeigen", sagte er. Deutschland könne sich „durchaus eine kleine Dosis Zufriedenheit" erlauben, wenn nicht sogar ein Glücksgefühl. Im von der Kanzlerin ausgerufenen postfaktischen Zeitalter gelten eh nur noch die richtigen Gefühle, die uns die schnöde Realität vergessen lassen.

Wie man mit Andersdenkenden umspringen sollte, dafür hat der Parteinachwuchs durchaus kreative Vorschläge. Der SPD-Jungmann Tom Haungs, Jusovzorsitzender in Mainz, wünschte sich angesichts der Videoaufnahmen von Claudia Roths „Kontaktaufnahme", dass die abgelichteten Dresdener bei „verantwortungsvollen Arbeitgebern" beschäftigt seien. Beziehungsweise jetzt nicht mehr beschäftigt seien. Der Nachwuchs ist offenbar der Meinung, demokratisches Verantwortungsbewußtsein bestünde darin anders Denkende rauszuschmeißen. Ich musste mir mein Berufsverbot in der DDR noch mit anderthalbjähriger härtester Oppositionsarbeit verdienen, jetzt solls wohl beschleunigte Verfahren geben.

Kanzlerin Merkel hat an diesem denkwürdigen Tag vor der Kamera Respekt eingefordert. Sie hat anscheinend völlig das Gefühl dafür verloren, dass sie eine gewählte Volksvertreterin und keine Erbprinzessin ist. Wie kein anderer Kanzler hat sie dafür gesorgt, dass der Respekt vor diesem Amt schwindet. Sie ist dabei, nicht nur alles zu verspielen, was in Deutschland nach den Diktaturen aufgebaut wurde, sondern ihre selbstherrlichen Alleingänge sind zu einer Gefahr für Europa geworden. Die deutsche Zuwanderungspolitik hat beispielsweise ganz erheblich zum Brexit-Votum der Briten beigetragen. Doch solange Frau Merkel die Protokolle der Bundespressekonferenz durchliest, besteht kein Grund zur Sorge. Journalisten haben eigentlich die Aufgabe, der Regierung auf die Finger zu schauen, inzwischen schauen viele von Ihnen lieber regierungskritischen Kollegen auf die Finger. Das nennt sich konstruktiver Journalismus.
Claudia Roth will nach ihren bitteren Erfahrungen in Dresden jetzt eine gewaltige, dauerhaft finanzierte „Demokratieoffensive" starten. Die 100 Millionen, die Familienministerin Schwesig bereitstellt, reichen nicht aus. Das Volk, der große Lümmel, ist immer noch aufmüpfig. Es sind diejenigen, die nur ein Vierteljahrhundert nach der letzen deutschen Diktatur nicht wieder die Arroganz der Macht ertragen wollen.

Zum Thema zweierlei Maß: Wenn sie einmal sehen wollen, wie linke Störer schon 2013 an Humboldt-Universität in Berlin eine Veranstaltung mit dem damaligen Verteidigungsminister Thomas de Maizière sprengten („Hau ab, Hau ab, Nie wieder Deutschland, Nie wieder Deutschland"), der schaue sich dieses Video an. In den Medien wurde darüber praktisch nicht berichtet, es handelte sich offenbar um Zivilcourage.

Mehr auf Vera Lengsfelds Blog  „freedom is not free"

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