Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels gab im Dritten Reich die Richtlinien des „rechten Denkens“ vor. Das Hauptziel der Reichskulturkammer war die staatliche Organisation und Überwachung bzw. Kontrolle der Kultur. Demnach diente die Reichskulturkammer der Gleichschaltung der Kultur, um alle gesellschaftlichen Bereiche zu kontrollieren. Heute gibt es den „linken“ Mainstream und dessen politische Korrektheit. Eine mächtige Allianz aus Merkel, Gauck und anderen Spitzenpolitikern, aus Gewerkschaften, Kirchen, muslimischen Verbänden, die Amadeu-Antonio-Stiftung, den großen Medien und Talkshows bis hin zur terroristischen Antifa und einem Justizminister der sich eher als Gesinnungsminister hervortut. Sie teilen in Hell-Deutschland und Dunkel-Deutschland. Sie stellen jeden der nicht dem „linken“ Mainstream und dessen politische Korrektheit entspricht in die rechten Ecke bzw. diffamieren sie ggf. gleich als Nazis. Dieser Mainstream, diese Gut"herren"menschen ersetzen das Grundgesetz. Sie verbreiten und verüben ein subtiles Klima der Angst und Unterdrückung in allen gesellschaftlichen Bereichen. Sie üben Zensur und gesellschaftlichen Druck aus, wo immer es ihnen möglich ist. Sie geben das neue „Rechte Denken“ vor und schränken das Grundrecht auf Meinungs- und Informationsfreiheit ein. Da würde selbst ein Joseph Goebbels vor Neid erblassen. Dieser Blog – soll "Neues" aus der „neuen Reichskulturkammer“ - mit zusammengetragenen Beiträgen aus dem Internet - widerspiegeln.

Der Philosoph Theodor W. Adorno: „Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten.“

Tuesday, July 31, 2018

Kommentar zu #MeTwo „Weiße Männer“ sollen bei Rassismus die Klappe halten?

Ganz Deutschland diskutiert über Rassismus – fast. Rechtspopulisten behaupten, es gäbe hierzulande keinen Rassismus, die Zugewanderten und ihre Nachkommen hätten dankbar die Klappe zu halten. Die unter dem Hashtag #metwo gesammelten Erfahrungen mit Diskriminierung seien nichts weiter als peinliches Gejammer.

Doch nicht nur Rechte versuchen, die Debatte zu unterbinden. Immer öfter geht es nicht um die Sache, sondern darum, wer überhaupt diskutieren darf.

Wer nach Mesut Özils Abrechnung mit dem DFB nicht pauschal zustimmen wollte, dass Deutschland ein strukturelles Rassismus-Problem habe, wurde von links zunächst auf Herkunft, Hautfarbe und Geschlecht überprüft. Wurde der Überprüfte für deutsch, weiß und männlich befunden, galt sein Argument plötzlich nichts mehr.

„Weiße Männer“ dürfen nicht mitreden

Zahlreiche Vorwürfe überschütteten die „weißen Männer“, die sich in die Rassismus-Debatte eingemischt hatten. So dürften „weiße Männer“ nicht erklären, was Rassismus sei und was nicht – schließlich hätten sie ihn selbst nie erlebt.

Oder noch besser: „Weiße Männer“ sollten dem pauschalen Rassismus-Vorwurf gegenüber Deutschland nicht widersprechen, schließlich seien sie für ihn verantwortlich.

Weil sie nicht die passende Kombination aus Hautfarbe und Geschlecht haben, sollen Menschen bei der Rassismus-Debatte nicht mitreden dürfen. Zumindest nicht, wenn sie dem linken Konsens widersprechen.

Das Ziel derjenigen, die den „weißen Männern“ den Mund verbieten wollen, ist klar: Sie wollen anderslautende Meinungen aus der Debatte ausschließen. Nicht mit der Kraft des besseren Arguments, sondern mit der Keule der falschen Identität.

Mit ihrer spöttischen Feindseligkeit gegenüber „weißen Männern“ schließen die Linken ganze Bevölkerungsgruppen von gesamtgesellschaftlichen Debatten aus und treiben sie in die Arme der Rechtspopulisten.

Denen bleibt nichts weiter zu tun, als die Ausgeschlossenen aufzunehmen, ihre Stimme für gültig zu erklären. Wenn die Rechten dann Wahlsieg nach Wahlsieg feiern, suchen die Linken die Schuld daran wieder – selbstverständlich – beim „weißen Mann“.

Quelle: https://www.bild.de/politik/inland/integration/kommentar-rassismus-debatte-metwo-56481128.bild.html#%23%23wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2F&wt_t=1533065649313